Von Gesteins- und Protokollschichten

Ein Kommentar zum Stapeln

Autor/innen

  • Martina Klausner IfKAEE, Uni Frankfurt

DOI:

https://doi.org/10.60789/921216

Schlagworte:

Stapeln, Ethnographie des Digitalen, stack inversion, Materialität, Infrastrukturen

Abstract

Dieser Kommentar zum Beitrag von Manuela Bojadžijev und Alexander Harder fragt, wie sich das von ihnen vorgeschlagene ethnografische Denken in Schichten und Stapeln weiter anreichern ließe, um gängige Narrative des Digitalen stärker zu irritieren. In Rückgriff auf anthropologische, multi-skalare Forschungsansätze und die Infrastrukturforschung schlägt die Autorin zwei Richtungen vor: Durch eine stack inversion wird das Augenmerk stärker auf die Arbeit gelenkt, derer es bedarf, um das Stapeln, und konkret das Funktionieren des Internets, überhaupt am Laufen zu halten. Darauf aufbauend lässt sich eine Geologie der Digitalität entwickeln, die Digitalität als Teil einer globalen Geografie des Digitalen und immer auch mit Blick auf die Ausbeutung planetarer Ressourcen analysiert.  

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Veröffentlicht

2026-04-23

Zitationsvorschlag

Klausner, M. (2026). Von Gesteins- und Protokollschichten: Ein Kommentar zum Stapeln. Berliner Blätter, 92, 120–124. https://doi.org/10.60789/921216

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