Rethinking Authoritarian Transformations

The Plurality of Power, Resurgent Sovereignty and Everyday Politics. A Rejoinder to Adam’s Zersetzung und Refiguration

Autor/innen

  • Kristof Szombati Humboldt-Universität zu Berlin

DOI:

https://doi.org/10.60789/921223

Schlagworte:

autoritäre Transformation, Machtlogiken, wiedererwachende Souveränität, Alltagspolitik

Abstract

In dieser Replik auf Jens Adams Beitrag zur autoritären Transformation konzentriere ich mich auf den vorgeschlagenen analytischen Rahmen, würdige seine Stärken und formuliere drei zentrale Kritikpunkte. Ich schätze seine Ablehnung binärer Sichtweisen auf Autoritarismus, insbesondere die vereinfachende Gegenüberstellung von Demokratie und Autokratie, sowie seine differenzierte Betrachtung von Affekten und institutioneller Neugestaltung als zentrale Komponenten politischer Transformation. Allerdings bin ich der Ansicht, dass sein Konzept des „sanften Autoritarismus“ die Vielfalt der Machtlogiken vereinfacht, die zentrale Rolle der souveränen Macht vernachlässigt und die Handlungsmacht alltäglicher Akteure ausblendet. Auf der Grundlage von Feldforschung in Ungarn und Erkenntnissen aus der politischen Anthropologie plädiere ich für ein differenzierteres Verständnis von Macht, Relationalität und Alltagspolitik unter autoritärer Herrschaft.

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Veröffentlicht

2026-04-23

Zitationsvorschlag

Szombati, K. (2026). Rethinking Authoritarian Transformations: The Plurality of Power, Resurgent Sovereignty and Everyday Politics. A Rejoinder to Adam’s Zersetzung und Refiguration. Berliner Blätter, 92, 181–187. https://doi.org/10.60789/921223

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