Feldzugang als Erkenntnis

Ethnografische Perspektiven auf Gleichstellungsarbeit in Berufungsverfahren

Autor/innen

  • Julian Hamann Humboldt-Universität zu Berlin

DOI:

https://doi.org/10.60789/921229

Schlagworte:

Berufungsverfahren, Drittmittel, Feldzugang, Gleichstellung, Forschungsethik

Abstract

Der Kommentar folgt Victoria Hegners Beitrag darin, das analytische Potenzial des Feldzugangs in ethnografischen Studien zu diskutieren. Über die Ausführungen von Victoria Hegner hinausgehend wird eine Typologie vorgeschlagen, anhand derer sich Abwehrstrategien gegenüber ethnografischen Zugängen systematisieren und analytisch nutzen lassen könnten. Die Mehrfachpositionierungen der Ethnografin in ihrem Feld werden zum Anlass genommen, um über epistemische und forschungsethische Konsequenzen solcher Verstrickungen zu reflektieren. Schließlich nimmt der Kommentar Victoria Hegners Argument auf, dass lose, eher schwache Verbindungen wesentlich für die Herstellung des Feldzugangs sein können. Die sich daraus ergebende experimentelle Offenheit und Unwägbarkeit ethnografischer Forschung kann Konsequenzen für ihren Stellenwert in einer institutionellen Forschungslandschaft haben, die wesentlich von Drittmitteln abhängig ist.

Downloads

Veröffentlicht

2026-04-23

Zitationsvorschlag

Hamann, J. (2026). Feldzugang als Erkenntnis: Ethnografische Perspektiven auf Gleichstellungsarbeit in Berufungsverfahren. Berliner Blätter, 92, 248–252. https://doi.org/10.60789/921229

Ähnliche Artikel

Sie können auch eine erweiterte Ähnlichkeitssuche starten für diesen Artikel nutzen.