Rassismus mittendrin — Sozial(staats)regime in den urbanen Zentren Europas ethnografisch analysieren

Ein Kommentar zu Bernd Kasparek

Autor/innen

  • Lisa Riedner LMU München

DOI:

https://doi.org/10.60789/921221

Schlagworte:

Europäisierung, Migration, Ethnographie, Grenze, Sozialpolitik

Abstract

Der Beitrag schlägt vor, das Beratungscafé einer Erwerbsloseninitiative in Berlin als paradigmatische site der ethnografischen Analyse von Grenzregimen in Europa zu betrachten. Auf dieser Grundlage argumentiert er, dass aktuelle Versuche des Regierens von und in der Europäischen Union Dynamiken der Desintegration und der Renationalisierung Europas integrieren und mit aktivierenden Reformen europäisierter Sozialpolitik und nekropolitischer Verbannung zu einem relativ stabilen politischen Gefüge verbinden. Die Konflikte um diese sozial- und migrationspolitischen Versuche des Regierens sind auch Auseinandersetzungen um Arbeits- und Lebensverhältnisse in den urbanen Zentren Europas.

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Veröffentlicht

2026-04-23

Zitationsvorschlag

Riedner, L. (2026). Rassismus mittendrin — Sozial(staats)regime in den urbanen Zentren Europas ethnografisch analysieren: Ein Kommentar zu Bernd Kasparek. Berliner Blätter, 92, 149–156. https://doi.org/10.60789/921221

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