Zwischen unliebsamen Anderen und digitalen Nicht-Orten
Anthropologische Perspektiven auf das Grenzregime in Zeiten des Rechtsrucks. Ein Kommentar zu Bernd Kasparek
DOI:
https://doi.org/10.60789/921214Schlagworte:
Ethnographische Grenzregimeanalyse, Externalisierung, Grenze, Reflexivität, no bordersAbstract
Wie kann die ethnographische Grenzregimeanalyse die Desintegration des europäischen Projekts durch Angriffe von rechts in den Blick nehmen? Dieser Kommentar auf Bernd Kaspareks Beitrag zu dieser Frage verortet die europäische Grenzregimeanalyse innerhalb der Sozial- und Kulturanthropologie und leite daraus Perspektiven für ihre Reorientierung in Zeiten des Rechtsrucks ab. Dabei geht er auf forschungspraktische und -ethische Fragen insbesondere im Umgang mit widerwilligen oder unliebsamen Anderen und komplexen Grenzregimen außer- und innerhalb Europas ein. Zudem stellt er die Frage nach Strategien und Visionen der ethnographischen Grenzregimeanalyse und kritischen Migrationsforschung in Abgrenzung von rechten Migrationspolitiken.
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